Die erste up & coming Ausstellung

Über 70 Künstler zeigen Werke im A4-Format

Vor mehr als drei Jahren haben wir mit upandcoming.ch begonnen, einen digitalen Katalog der jungen Schweizer Kunst aufzubauen. Wir hatten immer im Hinterkopf, up & coming über das Digitale hinauswachsen zu lassen, und nun ist es soweit: Mit OFFLINE laden wir zur ersten Ausstellung ein.

Über 70 up & coming Künstler zeigen vom Freitag, 8. September bis Sonntag, 10. September 2017 im obersten Stock des Rosenhofs an der Weinbergstrasse 48 in Zürich eine Arbeit. Die einzige Vorgabe: Ein Werk im A4-Format.

Wir freuen uns, mit euch am Opening am Freitag, 8. September von 18.00 bis 22.00 Uhr anzustossen oder euch am Samstag von 14.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr durch die Ausstellung zu führen.

03-09-2017

"Repetitions" im Kunsthaus L6 in Freiburg im Breisgau

In der Ausstellung „Repetitions“ werden drei Künstler ihrem Zwang zur Wiederholung freien Lauf lassen. In jeweils anderen Medien werden sie vor Ort Kunstwerke entstehen lassen, die vom Modus der Wiederholung der anderen beeinflusst werden. Neal Byrne Jossen (*1985) zeichnet immer wieder die gleiche Struktur auf die Wand und dokumentiert dies mittels eines Videos. Mit unterschiedlichen Gegenständen attackiert Florian Thate (*1982) unablässig seine Bildträger, um spezifische Spuren herauszuarbeiten. Und Fabio Luks´ (*1982) Worte werden über die Wände des L6 mäandern und Textbilder ergeben, welche die repetierenden Bewegungen der anderen aufnehmen.

 

06-05-2017

"März 1" im level one in Hamburg

Die beiden Künstler Florian Thate und Fabio Luks haben direkt vor Ort eine installative Arbeit entwickelt. Im Zentrum steht dabei der Bezug zur Räumlichkeit des level one, welcher in Form von Schrift und Abtragungen unterschiedlicher Materialien hergestellt wird. Fabio Luks schreibt Gedanken aus dem Moment auf die Wände und Florian Thate reagiert darauf, indem er den Text mit bearbeiteten Styrodur-Platten verdeckt. In dieser Ausstellung „März 1“ werden zum ersten Mal die beiden künstlerischen Positionen als eine Arbeit zu sehen.

Ausstellungsdauer: 04.03.2017 - 25.03.2017

www.hks-levelone.de

 

27-03-2017

«Regionale»-Porträt #4 

Fabio Luks Installationen sprechen für sich

23.12.2016, 04:50 Uhr

Kunst zum Lesen, gibts das? Bei Fabio Luks schon. Der Bieler Künstler lotet im E-Werk Freiburg die Grenze zwischen Schriftstück und bildender Kunst aus. Von 

Betritt man die leicht unterkühlte Halle im Untergeschoss des E-Werks Freiburg (im Breisgau), drohen Schultraumata wieder hochzukochen. Auf dem auskragenden Mauerwerk der Hallen-Querseite füllt weisse Schnürlischrift den grau-grün bemalten Hintergrund. Und spitzt man seine Ohren, will man fast schon das Kratzen der Kreide hören. Gänsehaut, nicht nur wegen der Kälte. 

Fabio Luks lacht. Das mit der Schulzeit, das habe er auch schon gehört. Aber damit hat sein Werk nichts zu tun. Betrachtet man die wie eine grosse Wandtafel horizontal dreigeteilte Mauer genauer, verliert sich dieser Eindruck dann auch: Die Sätze haben weder Anfang noch Ende, gehen über das Gemäuer hinaus, oder werden horizontal davon zerschnitten. Wer eine Botschaft zu entziffern versucht, wird scheitern. Es ist frustrierend. 

Von der Figur zum Wort 

Aber keine Sorge: «Das Angeschnittene zeigt die Unmöglichkeit, das Ganze zu erfassen», besänftigt Luks. Mit dem «Ganzen» meint er dabei die spontanen Überlegungen zum und Eindrücke vom Ausstellungsraum, die in das Geschriebene einflossen. Gedanken also, die in ihrer Endlosigkeit vor keiner Kante haltmachen. Und so liest man Bruchstücke wie: «der Mitte entspringt ein Satz. Leider kann ich Ihnen auch ni–». 

Ganzer Artikel: http://www.tageswoche.ch/de/2016_52/kultur/737984/

05-01-2017